AGB - Allgemeine Geschäfts- und Reisebedingungen

Stand: 01.01.2016

  1. Anmeldung und Bestätigung
    Die Anmeldung kann schriftlich oder mündlich erfolgen. Mit Ihrer Anmeldung versichern sie, dass Sie für die mit angemeldeten Personen die entsprechende Vertretungsvollmacht besitzen. Der Reisevertrag kommt dadurch zustande, dass der/die Teilnehmer/in eine Anmeldebestätigung von Skylike erhält mündlich, am Telefon oder per Post, E-Mail oder per Fax erfolgen. Sollte die Veranstaltung von der Ausschreibung abweichen, so weist Skylike in der Bestätigung darauf hin. Es gilt als akzeptiert, wenn die Anmeldung nicht innerhalb von 10 Tagen zurückgezogen oder die Reise angetreten bzw. an der Veranstaltung teilgenommen wird. Sämtliche Abreden, Nebenabreden und Sonderwünsche müssen schriftlich erfasst werden, ansonsten gelten die im Vertrag und in den AGB angegebenen Leistungen und der von Skylike vertretenen Philosophie zu Naturistischen-Familien und Kinderfreizeiten.
     
  2. Zahlungsbedingungen
    Innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt der Anmeldebestätigung müssen sie eine Anzahlung überweisen von 10% des Gesamtreisepreises, mindestens 50 EUR und maximal den Gesamtreisepreis in EUR. Die Anzahlung wird vollständig auf den zu Zahlenden Teilnehmerbeitrag angerechnet
    Bank:        HypoVereinsbank
    Inhaber:     Jonas Lüdke
    IBAN:        DE59711200770375229552
    BIC:          HYVEDEMM448
    Als Verwendungszweck sind anzugeben:  Rechnungsnummer  oder  Veranstaltung und Vor- & Nachname des Teilnehmers.

    Der Restbetrag ist, wenn nicht anders vereinbart, unaufgefordert bis spätestens 4 Wochen vor Fahrtbeginn zahlungsfällig. Wenn der vereinbarte Anzahlungsbetrag auch nach Inverzugsetzung oder der Teilnehmerbeitrag bis zum Reiseantritt nicht vollständig bezahlt ist, berechtigt uns dies zur Auflösung des Reisevertrages und zur Berechnung von Schadenersatz in Höhe der entsprechenden Rücktrittsgebühren, vorausgesetzt, es läge nicht bereits zu diesem Zeitpunkt ein zum Rücktritt berechtigender Reisemangel vor.
     

  3. Preisänderungen
    a) Wir können vier Monate nach Vertragsschluss Preiserhöhungen bis zu 5 % des Gesamtpreises verlangen, wenn sich nach Vertragsschluss nachweisbar und unvorhergesehen die Preise der Leistungsträger, insbesondere die Beförderungskosten, die Abgabe für bestimmte Leistungen wie Hafen-, Flughafen- oder Einreisegebühren erhöht haben oder für die betreffende Reise geltende Wechselkursänderungen eingetreten sind. Eine Preiserhöhung kann nur bis zum 21. Tag vor Abreise verlangt werden. Wir verpflichten uns, Sie unverzüglich nach Kenntnis von einem Preiserhöhungsgrund zu informieren.
    b) Bei Preiserhöhungen um mehr als 5 % des Gesamtreisepreises können Sie kostenlos zurücktreten oder statt dessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn wir in der Lage sind, eine solche Reise ohne Mehrpreis für Sie aus unserem Angebot anzubieten. Sie sind verpflichtet, diese Rechte unverzüglich nach Erhalt der Änderungsmitteilung uns gegenüber geltend zu machen.
     
  4. Leistungen / Leistungsänderungen
    a) Unsere Leistungen ergeben sich aus den Leistungsbeschreibungen und den allgemeinen Hinweisen zum Programm auf unserer Homepage www.skylike.de, sowie aus den hierauf Bezug nehmenden Angaben der Reisebestätigung. Nebenabreden, die den Umfang der vertraglichen Leistung verändern, bedürfen der schriftlichen Bestätigung durch den Veranstalter.
    b) Gepäck wird im normalen Umfang befördert, dies bedeutet pro Person maximal 1 Koffer/Reisetasche und 1 Handgepäckstück.
    c) Die im Rahmen unserer Reisen im Auftrag des Teilnehmers vermittelten, vertragsfremden Leistungen sind nicht Bestandteil des Reisevertrages.
    d) Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsschluss notwendig werden und vom Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen und Abweichungen nicht den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise erheblich beeinträchtigen.
    e) eine zulässige Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat der Reiseveranstalter dem Reisenden, unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu erklären.
    f) Im Falle einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Reisende vom Vertrag zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen. Der Reisende ist verpflichtet, diese Rechte unverzüglich nach Erhalt der Änderungsmitteilung uns gegenüber geltend zu machen.
     
  5. Rücktritt des Kunden
    Tritt der Reisende vom Reisevertrag zurück, oder tritt er die Reise nicht an, so kann der Reiseveranstalter Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen verlangen wie folgt, wenn nicht anders vereinbart (z. B. Ersatzteilnehmer)
    - bis 28 Tage vor Fahrtbeginn 10% des Teilnehmerbeitrages (maximal 200 EUR)
    - bis 27 bis 21 Tage vor Fahrtbeginn 30% des Teilnehmerbeitrages
    - bis 20 bis 14 Tage vor Fahrtbeginn 50% der Teilnehmerbeitrages
    - bis 07 bis 01 Tag   vor Fahrtbeginn 60% des Teilnehmerbeitrages
    - am Abreisetag bzw. bei Nichtantritt 100% des Teilnehmerbeitrages
    Wir können die aufgeführten Stornobeträge reduzieren, wenn uns durch die Absage des Reisenden keine gesonderten Kosten entstehen. Absagen müssen schriftlich an Skylike erfolgen. Für die Berechnung der Stornokosten gilt das Datum des postalischen Eingangs des Rücktrittsschreibens bei uns.
     
  6. Änderungen auf Verlangen des Reisenden
    Verlangt der Reisende nach Vertragsabschluß Änderungen oder Umbuchungen, so kann der Reiseveranstalter ein Bearbeitungsentgelt von 20 EUR verlangen, soweit er nicht eine höhere Entschädigung nachweist, deren Höhe sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes, der von dem Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie dessen bestimmt, was der Reiseveranstalter durch anderweitige Verwendung der Reiseleistung erwerben kann. Umbuchungen (Änderungen von Reisedauer, Reisezeit) können nur in Rücksprache mit Skylike getätigt werden und müssen schriftlich bei Skylike eingehen. Skylike ist nicht verpflichtet einen anfallenden Differenzbetrag an den/die Teilnehmer/in auszuhändigen.
     
  7. Störung durch den Reisenden
    Der Reiseveranstalter kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Reisende, trotz Abmahnung erheblich weiter stört, so dass seine weitere Teilnahme für den Reiseveranstalter und /oder die Reiseteilnehmer nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt auch, wenn der Reisende sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. Dem Reiseveranstalter steht in diesem Fall der Reisepreis weiter zu, jedoch können durch Einsparungen bei nicht erbrachten Leistungen freiwillig für den Reisenden der Tagessatz um bis zu 20% vermindert werden wenn dem Veranstalter keine weiteren Kosten entstanden. Schadensansprüche im Übrigen bleiben unberührt.
     
  8. Nicht in Anspruch genommene Leistungen
    Wir vom Teilnehmer an Teilen der Tour nicht teilgenommen (z. B. Krankheit, Motivation, Frühzeitige Rückreise) oder können einzelne Leistungen unverschuldet von Skylike nicht erbracht werden, hat der Teilnehmer/in keinen Anspruch auf anteilige Rückerstattung geleisteter Zahlungen.
     
  9. Mindestteilnehmerzahl
    Wenn bei unseren Ferienfreizeiten die erforderliche Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird, so kann der Reiseveranstalter bis zu zwei Wochen vor Reisebeginn von dem Reisevertrag zurücktreten. Der Reiseveranstalter ist zur unverzüglichen Information des Reisenden verpflichtet. Der von dem Reisenden gezahlte Betrag ist zurückzuerstatten, jedoch nicht, wenn im Vertrag ein Ausweichlager vereinbart wurde oder wenn eine gleichwertige Ersatzveranstaltung, -reise mit Skylike vereinbart wurde. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.
     
  10. Kündigung infolge höherer Gewalt
    Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigung erheblicher Art durch nicht vorhersehbare Umstände wie Krieg, innere Unruhen, Epidemien, hoheitlicher Anordnung (Entzug der Länderrechte, Grenzschließungen), Naturkatastrophen oder gleichgewichtige Fälle berechtigen beide Teile zur Kündigung. Im Fall der Kündigung kann der Reiseveranstalter für erbrachte oder noch zu erbringende Reiseleistungen eine nach § 471 des BGB zu bemessende Entschädigung verlangen. Der Reiseveranstalter ist im Kündigungsfall zur Rückbeförderung verpflichtet, falls der Vertrag die Beförderung mit umfasst. In jedem Fall hat er die, zur Durchführung der Vertragsaufhebung erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen. Die Mehrkosten der Rückbeförderung, soweit diese im Vertrag mit umfasst sind, tragen die Parteien je zur Hälfte, die übrigen Mehrkosten hat der Reisende zu tragen.
     
  11. Gewährleistung
    Skylike gewährleistet nicht, dass ihre Dienste jederzeit erreichbar und fehlerfrei sind.
     
  12. Mitwirkungspflicht des Reisenden
    Sollten Einzelheiten/Teile der Veranstaltung, Reise bei der/dem Teilnehmer/in, Unbehagen hervorrufen, so sollte er/sie dies einem der Verantwortlichen ausdrücklich mitteilen, damit eventuelle Abhilfe geschaffen werden kann. Der Teilnehmer ist selbst ebenfalls Verpflichtet dahingehend mitzuwirken die Lage zu verbessern. Ist dies nicht möglich oder wird dies erst nach Abschluss der Fahrt geäußert, hat der/die Teilnehmer/in keinen Ersatzanspruch. Der Reisende ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Bei Gruppenreisen mit minderjährigen Personen haftet nicht der Reiseveranstalter für entstandene Schäden bzw. Gesetzesüberschreitungen, sondern die zur Aufsichtspflicht beauftragte Person. Weiterhin sind die Reisenden verpflichtet, die Aufgaben, die dem allgemeinen Wohl der Gruppe dienen und von der Aufsichtsperson ihnen zugewiesen werden, gewissenhaft durchzuführen. Ein Verstoß kann zum Ausschluss von der Reise führen, wie im Punkt 7 „Störungen durch den Reisenden“ vorgesehen.
     
  13. Ton-, Bild- und Filmaufnahmen
    Soweit nicht anders schriftlich vereinbart, gilt, dass Ton-, Bild- und Filmaufnahmen, während der Tour von mir/meinem Kind bzw. Teilnehmern gemacht werden dürfen und diese vom Veranstalter Skylike bzw. Georg Summer veröffentlicht und für diese Zwecke verwendet werden können, z.B. Erinnerungs-CD, Eltern-, Erlebnisberichte, Webseite, Presse, Zeitung, Werbematerialien, Filmspots, Dokumentationen, Ausstellung, etc. Auf naturistischen Freizeiten umfassen diese Persönlichkeitsrechte auch Aufnahmen der unbekleideten Teilnehmer grundsätzlich als positiv, bei sorgsamem Umgang im Einzelnen. Eine kommerzielle Nutzung durch Dritte ist grundsätzlich NICHT gestattet! Ein Anspruch seitens des Kunden oder abgebildeter Personen an diesen Aufnahmen oder einer Vergütung besteht nicht.
     
  14. Haftungsbeschränkung
    Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reiseteilnehmers weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder wenn der Veranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Abkommen oder auf diese beruhende gesetzliche Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so kann sich der Reiseveranstalter gegenüber dem Reisenden auf diese Übereinkommen und die darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen berufen. Wir haften nicht für Leistungsstörungen oder Mängel, soweit diese bei Leistungen auftreten, die ausdrücklich als Fremdleistungen in der Reisebeschreibung bezeichnet sind. Dies gilt insbesondere für Zusatzprogramme im Verlaufe der Reise. Unberührt bleiben Vermittlungspflichten. Für Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit von uns beruhen und keine Körperschäden sind, wird eine Haftungsbeschränkung je Person und Reise von 500 EUR vereinbart.
     
  15. Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften
    Sofern es dem Reiseveranstalter möglich ist, wird er den Kunden über wichtige Änderungen, der in der Reiseausschreibung wiedergegebenen allgemeinen Vorschriften, vor Antritt der Reise informieren. Der Reiseveranstalter haftet auch nicht für die  rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Reisende den Reiseveranstalter mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass der Reiseveranstalter die Verzögerung zu vertreten hat. Der Reisende ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften, selbst verantwortlich. Alle Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten. Der Reiseveranstalter steht dafür ein, den Reisenden über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften, die ihm bekannt sind oder unter Aufwendung, der im Geschäftsverkehr erforderlichen Sorgfalt bekannt sein müssten, zu unterrichten. Für nicht deutsche Staatsangehörige gibt auch das zuständige Konsulat Auskunft. Sollten Einreisevorschriften einzelner Länder vom Reisenden nicht eingehalten werden oder sollte ein Visum durch das Verschulden des Reisenden nicht rechtzeitig erteilt werden, so dass der Reisende deshalb an der Reise gehindert ist, kann der Reiseveranstalter den Reisenden mit den entsprechenden Rücktrittsgebühren belasten.
     
  16. Datenschutz
    Die Teilnehmerdaten werden Analog & Digital gespeichert und werden nur zu eigenen Werbezwecken und zur Durchführung der Veranstaltungen genutzt. Über das Webseitenportal können Eltern über die Erlebnisse ihrer Kinder bzw. der Teilnehmer mit verfolgen und hier auch öffentlich Nachrichten Schreiben, hierzu müssen evtl. auch IP & GEO  Daten Protokolliert werden.
    Skylike behandelt die Daten der Teilnehmer vertraulich, Kontakt & Namensnennung liegt im Ermessen des Veranstalters.
    Es werden keine persönlichen Daten an Dritte weitergegeben.
     
  17. Gerichtsstand
    Der Reisende kann den Reiseveranstalter an dessen Sitz verklagen. Streitigkeiten beurteilen sich nach dem deutschen Recht. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgeblich, es sei denn, dass die Klage sich gegen Vollkaufleute oder Personen richtet, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in das Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgeblich.  Gerichtsstand ist Neuruppin.
     
  18. Unwirksamkeit von einzelnen Bestimmungen
    Sollten Teile dieser Vereinbarung ungültig oder undurchführbar sein oder werden, soll dies die Wirksamkeit der anderen Teile dieser Vereinbarung nicht beinträchtigen. Das gleiche gilt, wenn sich herausstellt, dass die Vereinbarung eine Regelungslücke enthält. Anstelle des unwirksamen oder undurchführbaren Teils oder Ausfüllung der Lücke soll diese Vereinbarung so ausgelegt werden, dass sie dem beabsichtigen Zweck möglichst nahe kommt.